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Autor: Nachricht:
Fetoff
Unteroffizier
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25.02.2009, 09:12 Offline zitieren 

reiben` schrieb:
ich meinte jetzt eher, was die soldaten leisten, nich den reporter :D
klar, der is mutig... aber der muss nich mit dieser dauerbelastung klarkommen


ich dachte die soldaten setzen wir voraus ;-)

IŽm here to flame you all ...
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Leutnant
803 Posts
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25.02.2009, 11:13 Offline zitieren 

Sind Soldaten Faxgeräte?

Mörder darf man sie nicht nennen
Denn Soldaten sind sensibel
Legen Hand auf Herz und Bibel
Fangen dann noch an zu flennen:
"Ihr sollt uns nicht Mörder nennen!"

Ja, wie soll man sie denn nennen?
Faxgeräte? Sackgesichter?
Zeugungsfähiges Gelichter?
Freddies, die auf Totschlag brennen?
Weder Geist noch Güte kennen?
Oder sind sie Schnabeltassen?
Tennisschläger? Liebestöter?
Kleiderständer? Brausepöter?
Die sich das gefallen lassen:
"Schütze Arsch! Los! Essen fassen!"
Sind sie vielleicht Käsesocken?
Die auf Pils und Deutschland schwören?
Und gern "Tote Hosen" hören?
Wenn sie auf der Stube hocken
Und um Gonokokken zocken?

Ach, wie soll man Mörder nennen?
Man zerfleddert nur die Wörter
Nennt man Militärs nicht Mörter.

Selbst wer schlicht ist, muß erkennen:

Mörder soll man Mörder nennen.

Wiglaf Droste

jo ist ein echt schwerer job ein mörder zu sein -.-


zur kriegsberichterstattung braucht man gar ncihts mehr sagen.

Diskussionsveranstaltung über die strukturelle Militarisierbarkeit der Medien und die Formierung von Öffentlichkeit in militärischen Konfliktsituationen.

"Formierte Öffentlichkeit?" (1. Teil)

"Formierte Öffentlichkeit?" (2. Teil)

ansonten kann man sich auch mal Important Shots ansehn...google vid 4 teile[klick]...hf
Judge Dark Clanmitglied
Administrator
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25.02.2009, 17:41 Offline zitieren 

aNtz# schrieb:
jo ist ein echt schwerer job ein mörder zu sein -.-



Wenn ich schon so nen Scheiß lese könnte ich das kalte Kotzen kriegen ... ! Keine Ahnung, aber den Mund aufmachen ... ! Nenenene .... !

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Oberfeldwebel
617 Posts
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25.02.2009, 17:41 Offline zitieren 

dir is schon klar, dass du dich mit der aussage, soldaten sind mörder strafbar machst?

außerdem kann man keinen undifferenzierteren kommentar ablassen als "soldaten sind alle mörder"

es geht hier darum (und in den videos der artikel), was die jungs alle leisten. und glaub mal nich, dass das so einfach is! und wenn jetzt der kommentar kommt "sie hams sich ja so ausgesucht" lach ich dich aus! sicher hättest du nicht ganz unrecht, aber darum gehts nich! es geht um die psychische belastung, die du vorher nicht einschätzen kannst, bevor du sowas nich live und in farbe erlebt hast!
Leutnant
803 Posts
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25.02.2009, 18:32 Offline zitieren 

reiben` schrieb:
dir is schon klar, dass du dich mit der aussage, soldaten sind mörder strafbar machst?

außerdem kann man keinen undifferenzierteren kommentar ablassen als "soldaten sind alle mörder"

es geht hier darum (und in den videos der artikel), was die jungs alle leisten. und glaub mal nich, dass das so einfach is! und wenn jetzt der kommentar kommt "sie hams sich ja so ausgesucht" lach ich dich aus! sicher hättest du nicht ganz unrecht, aber darum gehts nich! es geht um die psychische belastung, die du vorher nicht einschätzen kannst, bevor du sowas nich live und in farbe erlebt hast!



ehm du weißt schon das ich mich damit absolut nicht strafbar mache!!!
gab dazu schon einen rechtsspruch in deutschland ...wenn ich sage "soldat xyz ist ein mörder" mach ich mich strafbar. wenn ich jedoch sage "soldaten sind mörder" passiert gar nichts.

erstmal informieren...recht ist schon was ganz dolles.

siehe : de.wikipedia.org/wiki/Soldaten_sind_Mörder

meiner meinung nach ist der "beruf" des soldaten nunmal absoluter schwachsinn. es gibt kein schön reden dessen das man auf befehl immernoch töten würde. und da können noch so viele argumente mit "ja aber" kommen. es brauch kein militär als "organisation" des staates um den heutigen problemen entgegenzuwirken. dies kannst du überall in jeder wissenschaftlichen veröffentlichung zu diesem thema entnehmen.

und wers nicht glaubt. selbst die bundesregierung war schon fast einmal soweit das militär als politisches mittel komplett abzuschaffen. (1990)
Auf druck der USA ist das jedoch nicht geschehen.

und es gibt bei weitem besssere berufe die einiges mehr abverlangen.
und nun lass ich dich lachen weil "sie haben es sich so ausgesucht"(der gesellschaft sei dank). man hat immer eine wahl. sie bekommen sold und nicht zu knapp. sie unterstehen der hierachie. wer das nicht will macht es nicht. ganz einfach...
Es gibt keine legitimation für gewalt.


und @ darkangel...woher willst du wissen was ich für ahnung hab?
wenigstens argumentiere ich und versuche nicht durch hatlose pauschalisierungen eine andere meinung zu diskreditieren.
hapeh
Unterfeldwebel
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25.02.2009, 19:39 Offline zitieren 

Mord ist Tötung aus niederen Beweggründen.
Das Vaterland zu beschützen ist wohl kein niederer Beweggrund.
Leute, die freiwillig in den Krieg ziehen sind sehr mutig, müssen sich aber auch den Gefahren bewusst sein.


------------------ ------------------
Oberfeldwebel
617 Posts
Dabei seit: 01.01.1970








25.02.2009, 19:59 Offline zitieren 

du schweifst aber trotz allem vom thema ab. auch wenn du mit deiner rechte-diskussion recht hast.

es geht hier nich um das thema "brauchen wir eine armee pro / contra", das is ne grundsatzdiskussion, die man nich zu ende führen kann, weil einige eben meinen, dass es keine legitimation für gewalt gibt und andere das genaue gegenteil.
sicher is gewalt das allerletzte und krieg sowieso.
aber solange es raffgierigkeit, terror, neid etc. zwischen den völkern gibt, wird es auch armeen und krieg geben. und das wird man nie, selbst wenn du die besten argumente hast, aus der mentalität des menschen rauskriegen.
gehen wir mal vom wirklich krassesten beispiel aus: du hast eine gruppe leute, die absolut gegen krieg is und alles was damit in verbindung steht. sobald diese gruppe von irgendwem mit gewalt angegriffen wird, wird sie mit gewalt zurückschlagen... keiner wird anfangen das zu zerreden. gewalt schafft nun mal gegengewalt und das wirst du nicht leugnen können.
außerdem kannst du mir nicht weiß machen, dass man nach einem angriff nicht das recht bzw. die legitimation haben sollte, sich zu wehren - und sei es eben mit waffengewalt.

die diskussion hier könnten wir jetzt noch jahre so weiterführen.
und ich sage noch mal: darum geht es aber nicht! es geht schlicht und ergreifend darum, zu sehen, was die jungs da leisten und wenn ich mir die zwei videos über die sanis angucke, find ich schon, dass sie einen für die menschliche psyche eigentlich unmenschlichen und unmöglichen job machen! und davor hab ich respekt.

du musst es nicht akzeptieren und von mir aus kannst du auch dagegen sein so sehr du willst. aber meinung nach hast du es zu tolerieren und nicht in den raum zu schmeißen, dass alle soldaten mörder sind. den 1. is das schlicht und ergreifend nicht wahr und 2. resepektlos bis unter die gürtellinie.
eigentlich macht es keinen spaß mit jemandem zu diskutieren, bei dem man schon von vornherein merkt, dass er keinen respekt zeigt.

im übrigen mordet man als soldat nicht! in sofern ist der ausdruck "alle soldaten sind mörder" schwachsinn.
reborn
Unterfeldwebel
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25.02.2009, 20:09 Offline zitieren 

jungs entspannt euch mal. das sind us soldaten, die machen das freiwillig und haben bock auf die scheiße!
aber die jungs sind ja auch von der charlie kompanie, die kassieren eh immer ;)

mors certa hora incerta est.
Unterfeldwebel
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25.02.2009, 21:55 Offline zitieren 

aNtz# schrieb:

Es gibt keine legitimation für gewalt.

Doch gibt es...
Grob gesehen gilt dies auch für deutsche Soldaten, denn in den sogenannten Taschenkarten der ISAF ist fest gelegt das die Soldaten nur zurück schiessen dürfen, sobald der Gegner flieht darf auch nicht mehr geschossen werden. Das ganze Fällt dann unter Selbstverteidigung.



....wenigstens argumentiere ich und versuche nicht durch hatlose pauschalisierungen eine andere meinung zu diskreditieren.


Ahja...
Eine Armee besteht also nach deiner Aussage nur aus der Kämpfendentruppe die geil darauf ist zu töten... 0o
Nur mal ein kleines Beispiel. Die Luftraumüberwachung (zivil und militärisch) obliegt in den meisten Staaten der Armee. Das hat nur bedingt militärischen nutzen.

Das du negativ der Armee gegenüber eingestellt bist sei dir überlassen nur solltest du dir überlegen was du schreibst, den deine eintönige "Anti-Armee" scheisse will keiner lesen.
Der "Beruf" Soldat, hat wie jeder andere Beruf pro und kontras. Nur in der Allgemeinbevölkerung überwiegt das leider das Negative da man einfach zu wenig mitbekommt. Da hilft dir dein "wikki" auch nicht weiter.


Aber wie reiben schon schrieb die Diskussion über den nutzen einer Armee ist sinnlos. Darum geht es hier auch nicht, hier hat reiben nur gezeigt unter welchen Belastungen Soldaten professionell (klar dir schiesst gerade das Wort "Abu-Ghuraib" durch den Kopf, aber wie gesagt in der Bevölkerung überwiegt das negative... ) arbeiten. Täglich geraden deutsche Soldaten in Afghanistan unter Beschuss und welcher TV/Radio Berichtet darüber? Hörstens mal eine Doku auf ARD/ZDF aber die verdienen mehr Geld wenn sie über die Hilfsaktionen berichten.
Leutnant
803 Posts
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26.02.2009, 01:21 Offline zitieren 

jow, eine armee brauch auch sanis...diese werden verpulvert meiner meinung nach. und ja vor diesen leuten habe ich auch respekt.
ich selbst hab 1 jahr in der notaufnahme gearbeitet...kkthx...(das thema der belastung brauchen wir nicht besprechen)
aber ob diese belastung im falle einer armee überhaupt notwendig ist darf man shcon in frage stellen.

@ faster...
-> genau das was du beschreibst ist auch ohne armee möglich.
ich habe geschrieben das man für betimmte dinge welche der armee unterliegen(dein bsp. luftraumüberwachung...) keine armee braucht.

-> und sry ich hab den wiki nur für andere gepostet (nicht für mich) ich hätte ihn nicht gebraucht.(war eher für die allgemeinheit)

-> ard/zdf zeigen bei weitem mehr "pro" krieg als "anti" dazu kannst du dir "Formierte Öffentlichkeit?" anhören. die erläutern das sehr nett...
Und das ard/zdf auch nicht möchte das jeden tag darüber berichtet wird hat auch seinen hintergund...denn dadurch würde greade erst eine öffentlichkeit gegen diesen "krieg" geschaffen werden...-.-
was du in bezug auf die beiden sender sagst ist schlichtweg falsch...

-> ich will auch mal sehn wie du mit notwehr argumentierst wenn fremde soldaten in "dein" land kommen...

wie shcon mehrmals gesagt einfach formierte öffentlcihkeit mal anhören. der anfang ist zwar sehr idiologisch geprägt aber das merkt man mit ein bisschen verstand auch und blendet es aus. der rest bietet gute schlüssige argumente welche die heutige ("kriegs")struktur und damit verbunden das militär als soclhes infrage stellen...völlig zu recht...

grundsatzdiskussion würde wie reiben auch schon gesagt hat unendlich gehn-.-...so on gn8 erstmal...



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